Eine Frage
Früher hatte ich Angst vorm Schmerz;
Heute hält mich dieser von nichts mehr ab;
Morgen vielleicht schon hält mich auch niemand mehr von etwas ab;
Wenn man erst einmal Angst und Schmerz überwunden hat;
Steht man vor der Wahl:
Entladen oder Abdrücken?
Die Frage ist aber, womit man weniger Leid verursacht.
Die Antwort würde einem die Entscheidung erleichtern,
Aber diese Frage kann man nur sich selbst beantworten....
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nur
"es bin ja nur ich"
diesen spruch verwende ich immer wieder gerne
wenn gott/schicksal oder nur zufall mir wiedereinmal übel mitspielen
doch die meisten denen ich diesen satz sage meinen er wäre schwachsinn
aufgrund des kleinen wörtchens "nur"
drehen sich um un tun so als ob sie mich nicht kennen
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Das Leben
Gedanken, frei und doch gefangen;
Hoffnung, vorhanden und doch zerstört;
Leid, allgegenwärtig und doch so leicht zu übersehen;
Tot, endgültig und doch nur ein weiterer Schritt;
Gefühle, qualvoll und doch wunderbar;
Liebe, vorhanden und gleichzeitig verschwunden;
Erinnerungen, wie Feuer verbrennen sie die Seele
-weil es nie wieder so sein wird wie es einmal war;
ich möchte meine Augen schließen, mich fallen lassen,
in der Gewissheit jemand würde mich fangen,
doch ich bin mir sicher ich würde nicht gefangen werden...
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Ich wollte immer höher
und fiel immer tiefer
Ich wollte nett seinv
und erreichte verachtung
Ich will mehr wissen
anstatt alles zu vergessen
Ich will lieben
und weiss nicht wie
Ich will geliebt werden
und werde gehasst
Ich will nur einmal nicht das Gegenteil von dem erreichen,
was ich will
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Nun liege ich wieder in meinem Bett
Wieder mit diesen Gedanken
mit den selbst geschaffenen Problemen
und den wirren Gefühlen
wieder mit dem Messer in der Hand
Ich liege hier, starre es an, denke nach
Dieses Instrument könnte mir meinen Schmerz nehmen,
Temporär zwar, unter größeren Schmerzen ja
aber es könnte, es wäre eine Lösung
Nein - es wäre keine Lösung
Höchstens ein Weg
Jener in Verdrängung
in Schmerz, Leid, Not, Selbstmitleid & Angst
Immernoch starre ich es an
Fast verwundert über die Macht die es einem über sich selbst verleiht
Ich lege es weg, mit einem gewissen Stolz
dennoch die Möglichkeit bald wieder mit diesem Gegenstand konfrontiert zu sein
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