Dienstag, 31. Januar 2012Chaos
Kennen Sie die Chaostheorie?
In einer Reihe von chaotischen Ereignissen zeichnet sich früher oder später ein Muster ab. Detective Connors ist seit einer missglückten, aber sehr medienwirksamen Geiselbefreiung suspendiert. Neben dem Täter hatte es auch die Geisel erwischt - nur eben nicht in der Reihenfolge... Sein Partner wurde wegen dieser Sache gefeuert und noch immer gab es Stimmen, die auch Conners Rauswurf forderten. Dann kommt es zu einer Geiselnahme in einer Bank. Fünf bis neun Täter haben ca. 40 Geiseln in ihrer Gewalt. Ihr Anführer Lorenz stellt nur eine Forderung: er will Conners als Unterhändler. Sofort karrt die Polizei von Seattle den ungeliebten Kollegen heran und der scheint auch promt das Spiel der Gangster durchschaut zu haben. Als eine SWAT -Einheit die Bank stürmt, kommt es zu Explosionen. In Panik stürmen die Geiseln aus der Bank - und mit ihnen, unerkannt, die Geiselnehmer. Zusammen mit seinem neuen Partner und Aufpasser Shane Dekker macht sich Conners daran, die Spur der Bankräuber aufzunehmen. Die scheinen ihnen aber immer einen, wenn nicht gar zwei Schritte vorraus zu sein. Sie scheinen die Taktiken der Polizei bestens zu kennen. Dann tauchen bei einem Verdächtigen über 400.000 Dollar auf. Die stammen aber nicht aus der Bank, denn da wurde anscheinend gar nichts gestohlen. Es stellt sich heraus, dass das Geld aus der Asservatenkammer der Polizei kommt. Kennen Sie die Chaostheorie? Chaos ist ein spannender Thriller, der durch die Rückblenden zur ersten Geiselnahme erst das Gesamtbild zeigt. Connors (gespielt von einem wie immer überaus coolen Jason Statham) eilt ein Ruf als Cowboy-Cop voraus, getreu dem Motto: erst schießen, dann fragen. Dennoch ordnen sich seine Kollegen ihm geradezu bereitwillig unter, als er seine Suspendierung aufgehoben wird. Ja, man scheint sich sogar zu freuen, dass er zurück ist. Shane Dekker (Ryan Philippe) kommt gerade von der Polizeischule und auch ihm eilt ein Ruf voraus: sein Vater starb im Einsatz und wird von den Kollegen daher als Held gefeiert. Er entdeckt, dass Connors zwar konsequent, aber nicht rabiat ist und zudem sehr scharfsinnig. Entgegen dem bekannten Bild legt er Wert darauf, möglichst niemanden zu verletzen. Für Dekker stellt sich nun die Frage: was ist damals auf der Pearl Street Bridge so schief gelaufen, dass zwei Menschen sterben mussten? Denn das scheint auch für den Anführer der Bankräuber (ein, verglichen mit Blade, geradezu brillianter Wesley Snipes) eine große Rolle zu spielen. Einen Trailer gibt's hier. Freitag, 27. Januar 2012Ziemlich beste Freunde
Von überall hörte man nur gutes: Filmkritiker, Freunde (Mundpropaganda), Facebook-Posts... "Ziemlich beste Freunde" kam überall gut an. Zurecht!
Eigentlich geht es in dem Film um ein sehr ernstes Thema. Philippe ist nach einem Unfall vom 4. Halswirbel abwärts gelähmt. Er kann nichts unterhalb des Halses bewegen - und auch nicht spüren. Da er also bei allem auf fremde Hilfe angewiesen ist, sucht er einen neuen Pfleger. Driss braucht einen Stempel fürs Arbeitsamt, dass er zum Vorstellungsgespräch da war, um Arbeitslosengeld zu bekommen. Er ist ziemlich keck und eignet sich auf den ersten Blick nicht wirklich für den Job. Immerhin ist er gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Auf den zweiten Blick aber hat Driss zwei Vorzüge: er ist groß und stark, und er hat kein Mitleid mit Philippe. Im Gegenteil. Ständig macht er Witze auf Kosten von Philippes Behinderung oder vergisst, dass Philippe nicht selbst an sein Handy gehen kann. Außerdem weigert Driss sich, mit dem behindertengerechten Transporter zu fahren. Statt dessen verfrachtet er Philippe in dessen Maserati und wettet "um 100€, dass wir die Bullen abhängen". Um es zusammen zu fassen: ich habe selten so gelacht. Aber trotzdem kann man sichin Philippes missliche Lage einfühlen und versteht, warum er gerade Driss so schätzt. Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Philippe Pozzo di Borgo und seines Freundes Abdel Yasmin Sellou. Das Budget des Kinofilms betrug 9,5 Mio. Euro, bislang wurden allein in Frankreich über 145 Mio. Euro eingenommen. Der Neueinstieg des französischen Films "Ziemlich beste Freunde" auf Platz zwei der deutschen Kinocharts war (Mitte Januar) eine ziemliche Sensation, zumal die Komödie nur in 159 Kinos lief. Das sagt alles, oder? Wer jetzt noch einen Trailer braucht, den gib'ts hier. Donnerstag, 26. Januar 2012Der Prinzessinnenmörder
Da mir Karwoche so gut gefallen hat, habe ich prompt auch die beiden anderen Bücher von Andreas Föhr bestellt. Allerdings war Der Prinzessinnenmörder sein erstes Buch.
Polizeiobermeister Kreuthner ist nicht unbedingt betrunken, aber ein Alkoholtest würde auch nicht sagen, dass er nüchtern ist. Und da eh gleich die Sonne aufgeht, beschließt er, mal schnell zum Spitzingsee zu fahren. Dort sollen in zwei Wochen die Eisstockmeisterschaften der Polizei stattfinden. Da sollte mal jemand nach den Bedingungen am Austragungsort schauen. Unter dem Schnee befinden sich 30 Zentimeter festes Eis. Das ist gut fürs Eisstockschießen, sogar sehr gut. Aber da fällt Kreuthner etwas ins Auge. Es ist golden und unter dem Eis - und es kommt auf ihn zu. Nachdem er die erste Angstattacke, es könnte das Eis durchbrechen und ihn anfallen, überwunden hat, erkennt er, was es ist: ein sechzehnjähriges Mädchen in einem goldenen Brokatkleid. Im Mund der Leiche (die man tot in den See geworfen hatte) finden die Ermittler eine kleine Plakette. "1"steht darauf. Krimminalkommissar Wallner begreift schnell, dass sie es mit einem Serienmörder zu tun haben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. In seinem ersten Roman führt uns der Auto nach Oberbayern - und in das verdrehte Weltverständnis eines raffinierten Mörders. An das Lesen der bayrischen Mundart muss man sich erst gewöhnen, aber es macht unglaublich Spaß. Dazu der trockene Humor und Kreuthners (sporadisch) eingestreute desaster-artige Aktionen bescheren einem eine angenehme Abendunterhaltung beim Lesen. Trotz 400 Seiten ist das Buch schnell gelesen, was am lockeren Schreibstil des Autor liegt. So muss ein Krimi sein. Für seinen Debütroman wurde Andreas Föhr mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Montag, 23. Januar 2012Salt - DVD-Tipp
Die Story ist die gleiche wie in dem Film von 2010: Evelyn Salt ist CIA-Agentin und wird beschuldigt, eine russische Schläferin zu sein, die den russischen Präsidenten ermorden soll.
Die DVD kommt nun aber mit drei unterschiedlichen Versionen daher. Und mit unterschiedlich meine ich unterschiedlich und nicht "wir haben da noch diese Szene hier gefunden..." Zur Kinofassung muss ich nicht viel sagen, denke ich. Der Director's Cut ist irreführender Weise die längste Fassung und am nächsten an der Kinoversion. Allerdings sind manche Dialoge etwas anders geartet. Keine große Sache. Der Extended Cut dagegen hat mich ziemlich verwirrt, denn hier ist das Ergebnis zwar das gleiche, aber der Weg ein ganz anderer. Szenen sind nicht nur ganz anders gefilmt, sie tauchen auch an anderer Stelle im Film auf. Es ist ein bisschen wie Lola rennt, nur in besser. Mein Fazit: was bin ich froh, dass ich diese DVD gekauft habe! Es war eher aus einer Laune heraus. Und: Mir hat der Extended Cut bisher am besten gefallen. Kurz: So etwas sollte es öfters geben, liebe Filmemmacher!! Donnerstag, 12. Januar 2012Das Mädchen mit dem Perlenohrring
Als der Vater der jungen Griet (Scarlett Johansson) bei einem Arbeitsunfall sein Augenlicht verliert, muss das Mädchen die Familie verlassen. (Ihr Vater bemalte kleine Kacheln und ist nun arbeitsunfähig.) Sie geht nach Delft, wo sie eine Anstellung als Dienstmagd im Haus des Malers Jan Vermeer findet.
Vermeer (ein großartiger Collin Firth) ist ein schwer zu durchschauender Mensch. Obwohl seine Frau ein Kind nach dem anderen bekommt, scheinen sie eine kühle Ehe zu führen. Catharinas Sorgen gelten vor allem ihrem Schmuck und angenehmen Lebensstil, aber auch der uneingeschränkten Treue ihres Mannes. Ihre älteste Tochter Cornelia mag Griet nicht und nutzt jede Gelegenheit, das Dienstmädchen anzuschwärzen, damit Catharina sie aus dem Haus jagt. Vermeers Gönner Pieter van Ruijven hat Gefallen an Griet gefunden und gibt ein Bild mit ihr in Auftrag. Ursprünglich wollte er sich mit ihr gemeinsam malen lassen. Als Griet aber erfährt, welchen Preis die letzte Magd dafür zahlen musste, weigert sie sich. Da van Ruijven aber auf das Bild besteht und die Familie das Geld dringend benötigt, willigt sie schließlich ein, sich alleine portätieren zu lassen. Dabei kommen sich der Meister und das Dienstmädchen näher. Zu nah, wie Vermeers eifersüchtige Ehefrau findet. Als sie herausfindet, dass Griet sogar ihre kostbaren Perlenohrringe trug, kommt es zum Eklat. Das gleichnamige Gemälde Vermeers inspirierte die Autorin Tracy Chevalier zu einem Buch, das 2003 verfilmt wurde. Scarlett Johansson gibt ihrer Figur Griet viel Tiefe und lässt sie besonders sittsam und anständig erscheinen. Umso mehr verwirrte mich Griets Flirt mit dem Sohn des Fleischers (Cillian Murphy), der nicht wirklich sympatisch daher kommt. Die Szene hätte man vielleicht weglassen können. Es ist sicher auch der gefühlvollen Kameraführung geschuldet, dass die Geschichte um die Entstehung des Bildes so ansehnlich (bezogen auf Unterhaltung, Bilder und Handlung) daher kommt. Bei den Kostümen und dem Szenenbild hat man sich viel Mühe gegeben und auch Griets Hände sehen dank guter Maske auch aus wie Hände einer Magd, die hart arbeiten musste. Ich würde dem Film 7/10 Sternchen (oder auch Screenshots ^^) geben. Wer sich ein bisschen für Kunst interessiert und es sich mit einem romantischen Drama auf der Couch gemütlich machen will, kann mit Das Mädchen mit dem Perlenohrring nicht falsch machen. Montag, 9. Januar 2012Schindlers Liste
Ein Film von 1993 in schwarz-weiß. Ausgezeichnet mit 7 Oscars, hochkarätig besetzt. Laufzeit: 3 Stunden und 15 Minuten. Bei IMDb mit einem Rating von 8.9 auf Platz 7 der besten 250 Filme aller Zeiten. Zurecht.
Schindlers Liste erzählt die wahre (wenn auch nicht bei jedem Detail wahrheitsgetreu erzählte) Geschichte des deutschen Unternehmers Oskar Schindler (gespielt von Liam Neeson), der zu Beginn des Zweiten Weltkriegs nach Krakau kam und hier das große Geld roch. „Wenn ich nach Berlin zurück komme, habe ich einen Schrankkoffer voll Geld!“, so sein Plan. Durch Bestechung und Kontakte erwirbt er die Deutsche Emaillewarenfabrik, wo er von jüdischen Arbeitskräften Kochgeschirr für die Wehrmacht herstellen lässt. Zwar hat Schindler sich aus betriebswirtschaftlichen Gründen für jüdische und nicht polnische Arbeitskräfte entschieden (Polen kosteten mehr), aber als er Zeuge der Krakauer Ghetto-Räumung (eher ‚ethnische Säuberung‘) durch die SS wird, beschließt er, das Ganze von nun an mit System zu betreiben. Im Gegensatz zur SS-Propaganda sieht er in den jüdischen Gefangenen keine ‚niederen Kreaturen‘ sondern gleichwertige Menschen. Er bittet seinen Buchhalter Itzhak Stern (gespielt von Sir Ben Kingsley) eine Liste der „kriegswichtigen Arbeiter“ zu erstellen. Diese will er mit nach Brünnlitz nehmen, wo sie (angeblich) Munition für die Wehrmacht produzieren sollen. Insgesamt über 1100 Namen erscheinen auf der Liste. Am 8. Mai 1945 endet der Weltkrieg. Schindler muss fliehen und so warten die Juden vor der Fabrik, bis ein russischer Dragoner erscheint und ihnen verkündet „Ihr seid befreit worden von der Roten Armee! Geht aber nicht nach Osten. Wir hassen euch. Naja, und nach Westen würd ich auch nicht gehen…“ Über 3 Stunden Film. Kam mir gar nicht so lange vor. Eher wie 2 Stunden. Und dazu höchst spannend und mitreißend. Bevor man den Film gesehen hat, weiß man ja durch den Geschichtsunterricht oder die Medien, wie er ausgeht. Wie die Geschichte ausgegangen ist. Trotzdem begeistert der Film durch den Stoff, wie er angegangen und dargestellt wird. Dass er in schwarz-weiß gedreht wurde, trägt sicherlich sehr zur vermittelten Stimmung bei. Das spritzende Blut ist auch in tiefschwarz genauso erschütternd als wäre es dunkelrot. Es war bei der Oscar-Verleihung 1994 wohlverdient der Beste Film. Freitag, 6. Januar 2012Karwoche
Fürn Fuffziger. Wer zuerst am Parkplatz des Restaurants am Tegernsee ist. Schupo Kreuthner und sein Kumpel Kilian Raubert stürzen zu ihren Fahrzeugen und mit ebenfalls aberwitziger Geschwinigkeit die Alpenstraßen hinab. Solange, bis ihnen Kreuthners Chef Wallner samt Freundin entgegenkommt und Krethner noch gerade so über einen Parkplatz ausweichen kann. Da Kreuthner schon so einiges auf dem Kerbholz hat, muss sein Kumpel Raubert als widerspenstiges Opfer einer Verkehrskontrolle herhalten. Wiedermal. Der hat, angeblich, die Schnauze voll und weigert sich verbissen, die Tür seines Transporters zu öffnen. Erst nachdem ihn die insgesamt drei anwesenden Polizisten gebändingt und geknebelt haben, kann Kreuthner die angekündigte Fahrzeugkontrolle durchführen. Und was er im Laderaum findet, schokiert ihn zutiefst: die Frau, die (wegen der Leichenstarre) am Boden kniet, muss schon einige Stunden tot sein.
Karwoche ist nicht nur ein lustiges Buch, sondern auch ein gnadenlos spannender Krimi. Aufmerksam auf das Buch wurde ich durch eine Leseprobe im Fahrgastmagazin eines bekannten deutschen Bahnunternehmens. Es durchaus gelungenes Weihnachts(wunsch)geschenk. An nur vier Abenden habe ich den Roman verschlungen. Kreuthners Aktionen sind allesamt absolut aberwitzig. Mal gelingen sie, meistens gehen sie nach hinten los. Dass er damit fast immer den (inbesondere für einen Schupo) zulässigen Rahmen sprengt, sei verziehen, denn es dient durchaus dem Witz und Charme des Buches. Mann muss auch mal 5 gerade sein lassen. Auf wenn man auf der Flucht vor einem Disziplinarverfahren von einem Schlammasel ins nächste stolpert. Montag, 2. Januar 2012Lucky Number Slevin
Lucky Number Slevin war Blindkauf*, der 5. Oder so. Dazu noch ein Geschenk. Dafür mit Morgan Freeman, Bruce Willis und Sir Ben Kingsley (und Josh Hartnett - nett, aber kein Kriterium).
Zu Beginn eine Frage: Wissen Sie, was ein Kansas City Shuffle ist? Nicht? Macht nichts. Der Film erklärt es Ihnen. Und man fällt trotzdem drauf rein. Nun aber zum Film: Slevin (Josh Hartnett) ist ein feiner Kerl, hat im Moment nur eine Pechsträhne: Er verliert seinen Job, seine Freundin betrügt ihn, seine Wohnung wird von Ungeziefer übernommen und so bietet sein Freund Nick ihm an, ihn in New York zu besuchen. Noch am Flughafen wird Slevin überfallen und seiner Brieftasche entledigt. Die Lage scheint sich zu bessern, als Nick's Nachabrin Lindsey (Lucy Liu) in die Wohnung platzt um sich Zucker zu leihen. Die beiden verstehen sich prächtig - dummerweise ist Nick immer noch nicht aufgetaucht. Also beschließt Lindsey ihn zu suchen. Während sie die ersten Ermittlungen aufnimmt, wird Slevin (noch mit Duschtuch bekleidet) von zwei Gangstern abgeholt, die ihn für Nick halten. Er wird zum Boss (Morgan Freeman) gebracht, dem Nick $96 000 schuldet. Da Slevin schnell einsieht, dass er das Missverständnis nicht klären kann, fügt er sich und lässt sich auf einen Deal mit dem Boss ein: er soll den Sohn des Rabbis (Sir Ben Kingsley) töten um den Mord am eigenen Sohn zu rächen. Slevin bekommt eine kurze Bedenkzeit und wird zur Wohnung gebracht. Kaum kommt er dort an und sich umgezogen, stehen zwei Juden vor der Tür. Sie bringen ihn zum Rabbi. Auch bei diesem steht Nick in der Kreide: Die Rechnung beläuft sich $33 000. Der vermeintliche Nick bekommt eine Gnadenfrist um das Geld zu beschaffen. Als ob das nicht reichen würde, ist auch noch der Profikiller Goodkat (Bruce Willis) hinter Fisher her... Schade, dass es der Film damals nicht in die Deutschen Kinos schaffte. Er ist wirklich hervorragend: intelligent, witzig und spannend. Natürlich lebt er auch von der Besetzung, denn die spielt grandios und passt einfach. Wer verzwickte Krimikomödien und zynischen Humor mag, wird diesen Film lieben. *=(Ich habe die DVD also nur aufgrund der Inhaltangabe gekauft. Und gehofft. Bisher waren meine Blindkäufe eher enttäuschend: Kiss Kiss, bang bang; Children of men; The One; Hostage waren alles so "Gut war der jetzt nicht..."-Filme.) Dienstag, 15. November 2011Nein, ich will keinen Seniorenteller!
In letzter Zeit habe ich es ja eher mit lustigen und geistig nicht-anspruchvollen Büchern. (Irgendwie muss man die akademische Schufterei ja ausgleichen.) So kam es, das ich den Buchladen am Kölner Hauptbahnhof mit "Nein, ich will keinen Seniorenteller! - Das Tagebuch der Marie Sharp" verließ. Der Klappentext las sich gut: eine englische Dame wird 60 und findet es toll, "alt" zu werden. Während ihre Freunde jammern und sich in irgendwelche Aktivitäten stürzen um jung und geistig fit zu bleiben (junge Liebhaber, Sprachen lernen, Volkshochschulkurse besuchen, ....), genießt Marie ihr Seniorinnen-Dasein. Sie freut sich, endlich kostenlos U-Bahn zu fahren, gemein und grantig sein zu dürfen und Oma zu werden (irgendwann vielleicht - hoffentlich!).
Gegen Ende der 300 Seiten Tagebuch nervt ihr Gefasel, äh Geschreibsel (Pardon!), dass sie keine amoröse Beziehung mehr haben will, doch sehr. Zumal von Seite 30 (gefühlt) an klar ist, dass sich da etwas mit ihrer Jugendliebe Archie anbahnt. 40 Seiten weniger hätten auch nicht geschadet. Wobei, dann wäre Hughie ja noch kürzer gekommen. Donnerstag, 20. Oktober 2011Gott bewahre (The Second Coming)
Da geht Gott einmal zum Angeln und schon geht die Welt den Bach runter!
Anno domini - naa, grob geschätzt - 1660 verabschiedet sich Gott in den Angelurlaub. Die letzte Auszeit ist immerhin schon 4.6 Milliarden Jahre her. Nach einer himmlischen Woche (also, bezogen auf die Zeitrechnung) kommt er wieder und was er dann sieht, gefällt ihm gar nicht: Seine Assistentin hat ihm die wichtigsten Ereignisse der letzten Jahrhunderte zusammen gestellt und bei der Sichtung selbiger, schwankt Gott zwischen Tobsuchtsanfall und Heulkrampf. Da helfen auch das himmlische Marihuana und Whisky nicht. Nach einer Krisensitzung und einem Besuch beim Teufel persönlich, entschließt er sich zu einer radikalen Maßnahme: statt wie von Johannes gefordert die Apokalypse einzuläuten oder erneut mit einer Sintflut alles platt zu machen, schickt Gott seinen Sohn Jesus wieder auf die Erde. Der war zwar grad mal einen Monat zu Hause, aber kiffen und mit Jimi Hendrix auf der Gitarre klampfen, kann er später immer noch. Und da Gott oldschool ist, bekommt eine Jungfrau im mittleren Westen der USA an Weihnachten Ende der 70er einen Sohn. JC verschlägt es bald mit seinen Schulfreunden Kris und Morgan nach New York, wo er sich den Ausgestoßenen der Gesellschaft annimmt: Alkis, Junkies, Prostituierte, HIV-Kranke... Da die Leute weitaus beratungsresistenter sind als vor 2000 (Erden)Jahren, ringt Jesus sich dazu durch, bei einer Castingshow mitzumachen. Die Mission kann beginnen. Aufmerksam auf das Buch wurde ich auf Spiegel.de, wo ich das Interview mit dem Autor fand. Im neuen Bestseller von John Niven "Gott bewahre" lernen wir eine Menge über Gott - und über uns selbst. Gott liebt Schwule. Und Schwarze. Gott hasst all die schlimmen Dinge, die in seinem Namen passieren. Ihm ist es egal, ob wir ihn anbeten oder nicht. Hauptsache, wir halten uns an das einzig wahre göttliche Gebot: SEID LIEB. (Mose war wohl etwas sauer, als er auf den Sinai stieg und Gott ihm lediglich diktierte "Seid lieb". Darum ergänzte er die Gebote Gottes etwas...) Aber das versteht die Menschheit nicht. Wie auch bei 38.000 christlich-religiösen Splittergruppen? Alleine das bereitet Gott Kopfschmerzen (sag ich ja!). Des Weiteren liebt Gott es, Joints zu rauchen und seine Ausdrucksweise... Nun ja. Man darf keine Angst vor Fäkalsprache haben, wenn man dieses Buch in die Hand nimmt. Ja, auch für meinen Geschmack ist Gottes herbe Ausdrucksweise ein bisschen arg plakativ, aber darum geht es ja. Darum, dass wir eine völlig falsche Vorstellung von dem haben, was Gott von uns erwartet - und wie Gott eigentlich tickt (sag ich ja auch immer). Wer über etwa schrägen Humor verfügt, wird sich angesichts der lustig verpackten, aber harschen Kritik an Religion, Politik und Gesellschaft gut amüsieren. Wer aber von diesem Buch, einer Satire, die Lösung für die Probleme der Welt erwartet und dann jammert, dass der intellektuelle Anspruch so niedrig ist, obwohl er den Klappentext gelesen hat, der sollte doch lieber zur Bibel greifen. Mittwoch, 19. Oktober 2011Apollo 15 auf dem Weg zum Mond: Houston, wir haben kein Problem.
Damals, am 26. Juli 1971 startete Apollo 15 zu einer 12-tägigen Mond-Mission. An Bord waren David Scott, James Irwin und Alfred Worden. Die Saturn V-Rakete mit Kommandokapsel, LRV und Lunarem Landemodul war die schwerste Rakete, die jemals den Erdboden verlassen hat. Allein während der ersten beiden Flugminuten wurde mehr Sprit verblasen, als wir uns vorstellen können. Und da das gute Stück so schwer war, hat es nicht mal den Standardorbit von 130 Meilen erreicht… Dazu kam noch der gigantische Wassertropfen. Warum ich den erwähne? Aaalso, das Ventil war undicht und auf der Spitze sammelte sich Wasser. Der Tropfen wurde immer größer. Im Weltall gibt es ja keine Gravitation, die ihn zu Boden gezogen hätte. Wenn man ihn nun aber angestupst hätte, wäre er in tausend kleine Tröpfchen zerplatzt. Und wären die hinter oder in die Elektronik gewabert… Nun, ihr könnt euch denken, was dann. Gelöst wurde das Problem, indem sie ein Handtuch drum gewickelt haben.
Ja, aber wieso erzähl ich euch das? Ich kann es euch nur erzählen, weil ich heute bei einem Vortrag von (inzwischen) Colonel Al Worden gewesen bin. Im Auditorium hat er eine Stunde lang über Apollo 15 erzählt und was soll ich sagen? Es war nicht nur interessant, sondern urkomisch! Al Worden ist ein sehr sympatischer Mann und grandioser Vorträger. Auch wenn er bereits 80 Jahre alt ist, so würde er doch für 65 oder 70 durchgehen… Was hat er denn sonst so erzählt? Alles mögliche. Was übers Kennedy Space Center (liegt übrigens mitten in einem Naturschutzgebiet!), über den Flug, über die Crew, die Technik. Es war also nicht nur informativ und interessant, sondern auch sehr lustig. Fangen wir vorne an. "Ich wurde gefragt, ob ich Tickets für den Virgin Galactic-Flug kaufen würde. Verdammt nein, hab ich gesagt. Warum sollte ich dafür auch so viel Geld ausgeben? Ich bin immerhin umsonst bis zum Mond geflogen." Aber gut. Wie kam er überhaupt dahin? John F. Kennedy verkündete in einer Rede vor dem Kongress 1961 seine Pläne für das Raumfahrt-Programm: Die USA sollen eine (die) führende Rolle bei der Erforschung und Eroberung des Weltraums einnehmen. Wir schauen uns kurz ein Video an, das JFK bei der Rede zeigt. Und dann kommt die Stelle, an der JFK sagt „Bis zum Ende dieser Dekade schicken wir einen Mann zum Mond und bringen ihn sicher zurück zur Erde.“ „Ja, der Teil gefällt uns am besten.“, wirft Al Worden ein und stoppt an dieser Stelle. "Apollo 15 auf dem Weg zum Mond: Houston, wir haben kein Problem." vollständig lesen Samstag, 1. Oktober 2011Da kauft man EINMAL bei ATU...
...und schon geht's schief.
Ich bin ja jetzt stolze Besitzerin eines Töffs ("Brumm!") und der Händler ließ sich nicht nur beim Preis drücken, sondern legte noch einen Satz gebrauchter Winter-Kopletträder drauf. So weit, so gut. Ein Paar der Reifen war allerdings -wie vom Händler angekündigt- nicht mehr zu gebrauchen. Auch gut. Also zu ATU und zwei Pneus bestellt. Sollten spätestens heute fertig sein. Ich -wie angekündigt- mittags hin, der Typ ruft in der Werkstatt an und ich hör ihn sagen "Ja, dann leg ich dir die Reifen raus. Wann sind sie fertig?" Meiner-einer denkt sich: "Nicht ernsthaft...! Die sind Donnerstagmorgen mit ner Expresslieferung gekommen." Aber doch, ernsthaft. "Ihr Kollege hat extra gesagt, ich soll die heute noch abholen. Eigentlich sogar gestern. Ich kann nicht in zwei Stunden wieder kommen." "Ja, die Werkstatt kann nicht mehr als arbeiten." Hallo? Was ist das denn für eine Antwort??! Vollpfosten! Daniel hat sich dann netter Weise bereit erklärt, die Dinger abzuholen. Wenigstens haben sie ihm Reifentüten gegeben, wollten aber noch mal abkassieren: "Das macht dann [Betrag].... Schon bezahlt? Kann nicht sein!.... Oh, doch...." Vollpfosten². PS: Fail - sowieso. Der andere Verkäufer labert die Kundschaft überdies immer noch so schnell zu, dass man es fast als Abzocke verstehen könnte. Ich weiß schon, wieso ich da so ungern hingehe. Freitag, 30. September 2011Weena Morloch/Samsas Traum-Konzi @Essigfabrik (Köln)
Gestern war es soweit. Wir haben Daniels Geburtstagsgeschenk eingelöst: Karten für das Samsas Traum-Konzert in der Essigfabrik (Köln). Special Guest: Weena Morloch. Der Szene-Insider wird jetzt grinsen. Für alle anderen, so wie mich: Im Prinzip dieselbe Band. Weena Morloch ist ein älteres Musikprojekt von Alexander Kaschte. Daniel beschrieb sie mit "Noch weniger Sinn in Text und Melodie als Samsas Traum, also nicht so gut." Ein anderer Besucher meinte: "Weena Morloch macht zu viel mit Elektro-Gedöns." Entweder waren die Ohropacks in meinen Ohren verdammt gut, oder es war tatsächlich genau anders rum!
Stilvoll, wie es sich für Szene-Stars gehört, kamen Weena Morloch erst mal zu spät auf die Bühne. Kaschte, auch wie es sich gehört, in Zwangsjacke. (War wohl was eng im Schritt, so wie er dran rumgezubbelt hat. ^^) Etwas besessen und geistesabwesend wandelte Alex über die Bühne und stellte erst mal heiser fest, dass er in Köln war (siehe PPS unten) - und selbst ziemlich ka-ka-kaputt ist. Sind wir das nicht alle? Zumindest ein klein wenig? ^^ Ordentlich Basedrum, viel Bass - kurz: gute Musik. Zumindest übertraf es meine Erwartungen. Nach ca. einer Stunde gab es eine unangekündigte Pause und auch unangekündigt standen auf einmal Samsas Traum auf der Bühne. Erkannte man daran, dass auf einmal alle wieder nach drinnen stürmten... Und nun zur wichtigsten Frage des Abends: Wer hat Alexander Kaschte aus der Zwangsjacke gelassen? Statt weiß trug er nun schwarz und war auch etwas redseliger. Dafür wurde es mit seinem Ego im Raum nun was eng in der Essigfabrik. "Vor einigen Jahren, nach der Heiliges-Herz-Tour, quoll mein Briefkasten über vor Fanmail. Und was stand drin? Sinngemäß sowas wie 'Kaschte, deine Musik ist nur noch scheiße. Deine Band ist im Arsch.' Und ich dachte mir 'Fickt euch! In ein paar Jahren stehen da 500 andere Idioten und jubeln mir zu - und dann sagst du ihnen das auch.' Ja, so, jetzt wisst ihr Bescheid. Ich Künstler, ihr...Publikum." Da wollte er wohl schon "Nichts" sagen, hat es sich dann aber grade noch anders überlegt. Ändert aber auch nichts dran, dass er recht hat. Auch sonst gab nur Musik mit viel Bling-Bling (=Synteziser), Alkohol und noch mehr nette Worte. ^^ Neben Klassikern gab es auch Tracks vom neuen Album "Anleitung zum Todsein" - sagt mir aber alles nix. "Heiliges Herz" hat er grandios versaut. Er hat eben kein Taktgefühl. (Und er kommt mit seiner Stimme auch nicht so hoch, aber das ist eine andere Geschichte.) Zum Schluss gab es dann auch für die Hartgesottenen eine Wall of Death - und das gleich zweimal. Es wurde gehottet und gepoked was das Zeug hält - oder eben nicht. Daniels Socken haben den Abend nicht überlebt. Trotz Schuhen. Und wie war's denn nun? Wie eingangs schon gesagt, hat mir Weena Morloch besser gefallen als Samsas Traum. Nichtsdestotrotz waren es drei sehr unterhaltsame Stunden. Dank Ohropacks gab es auch keinen nervigen Tinitus. PS: Daniels Meinung zum Abend gibt es hier. PPS: Intro, Die Nacht der Stumpfen Messer, Kaputt K-K-Köln ab 9:00min. (Für den Klang ist der Kamerahersteller verantwortlich.) Donnerstag, 11. August 2011Dackelblick
Carl-Leopold von Erschersbach kommt aus der traditionsreichen Dackelzucht von Eschersbach. Dummerweise ist das Ergebnis eines Seitensprungs seiner Mutter und einem Terrierrüden. Prompt wurde er also im Tierheim abgegeben. Frechheit! Findet Carl-Leopold. Aber andererseits, dann hätte er Carolin ja nicht kennen gelernt. Die adoptierte den kleinen Dackel nach einem nur kurzen Heim-Aufenthalt und nennt ihn fortan Herkules. Abgesehen von diesem plumpen Namen, wie Carl-Leopold sein neues Rufzeichen findet, ist er überglücklich mit seinem neuen Frauchen. Carolin ist hübsch, intelligent, wohl situiert und offensichtlich in einer stabilen Beziehung. Heile Hunde-Welt. So heile, dass Herkules sich sogar mit dem dicken Kater Herr Beck anfreundet. Bis Carolins Freund von der Dienstreise nach Hause kommt. Trotz besten Bemühungen seitens Herkules will der den Dackel am liebsten sofort wieder dahin befördern, wo er herkam: ins Tierheim. Und auch sonst benimmt sich Thomas - so heißt Carolins Freund nämlich - eher wie eine rauhbeinige Straßentöle. Auch gegenüber Frauchen. Das geht ja mal gar nicht! Herr Beck und Herkules fassen einen Beschluss: Der Kerl muss weg! Gesagt, getan.
Herkules ist der festen Überzeugung, etwas Gutes getan zu haben. Vor allem für Carolin. Sie war ja nicht glücklich mit diesem Fiesling. Nur seit er weg ist, ist sie noch unglücklicher. Also muss ein neuer Kerl her. Aber dieses Mal der Richtige. Und da Carolins Kompass bezüglich "dem Richtigen" anscheinend kaputt ist, beschließen Herkules und Herr Beck sich um die Angelegenheit zu kümmern... Dackelblick ist das fast neue Buch von Frauke Scheunemann (das neue ist das hier). Mit viel Witz erzählt sie aus der Sicht des Dackels Herkules, wie kompliziert die Suche nach dem Richtigen doch ist. Es ist eher ein Buch für Frauen. In jedem Fall erkennt SIE sich sicher wieder - oder zumindest die Probleme, die Carolins Weg kreuzen. Ich habe das Buch an nur einem Tag verschlungen und mich amüsiert. Es ist recht kurzweilig, gut lesbar (man könnte auch sagen "seichte Kost"), aber nicht unbedingt vorhersehbar. (Ich hatte nach dem ersten Drittel schon die Befürchtung, es gäbe ein 0-8-15-Ende.) Mittwoch, 10. August 2011Cars 2
Die Saison ist vorbei, Lightning kommt endlich nach Hause nach Radiator Springs - aber Erholung hat er nicht. Hook hat bereits seine ganzen Ferien verplant und schleicht sich sogar als Kellner ins Restaurant ein, als Lightning beim romantischen Essen mit Sally allein sein will. Seufz. Was will man machen? So ist Hook nun mal. Und es ist auch typisch Hook, bei der Talk Show anzurufen und diesem aufgeblasenen, italienischen Formel 1 Rennwagen Francesco Bernoulli die Meinung zu geigen: NATÜRLICH kann und würde Lightning ihn jederzeit, egal wo auf der Welt, verblasen! Und prompt hat Lightning keine Wahl, als bei der World Grand Prix Series mitzufahren. Diese wurde vom ehemaligen Öl- und jetzt Ökosprit-Mogul Sir Miles Axlerod ins Leben gerufen. Alle Wagen sollen mit seinem regenerativen Treibstoff Allinol fahren. Klappt so weit so gut, bis die Vereinigung der "Gurken" (wir würden eher "Ramschkarren" dazu sagen) die Rennserie manipuliert. Hook wird derweil unfreiwillig, und auch eher durch einen Unfall, vom MI6 rekrutiert: der britische Geheimagent Finn McMissile (das beste Bond-Auto, das es je gab) setzt ihn darauf an, das geniale Superhirn hinter den "Gurken" ausfindig zu machen.
Okay, so weit zur Handlung. Cars 2 ist liebevoll animiert, wie üblich mit Liebe zum Detail. Die beiden Handlungsstränge (Rennkrimi und Agentenkrimi) sind gut miteinander verwoben, nur die Witze allerdings sind nicht ganz so zum Brüllen wie man erwartet. Von mir bekommt Cars 2 sechs Screenshots. Ein geläuterter, umsichtiger und gar-nicht-mehr-egozentrischer Lightning McQueen nimmt dem Film auch viel Potenzial, wodurch Hook recht schnell einfach nur noch lästig-nervig statt lustig-nervig ist. (Ich hätte einen so penetranten "besten Freund" vermutlich schon längst in die Schrottpresse gesteckt. Aber darum geht ja nicht.) Lustiger als Hooks Wasabi-Missgeschick fand ich dann doch als Lightning auf der VIP-Party zwei andere Rennwagen anquatscht "Hallo Louis, hallo Sebastian..." Wie gesagt: Liebe zum Detail.
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